Transgenerationaler Stress

(Erfahrungen der  vorherigen Generationen oder vorgeburtliche Umstände und Ereignisse)
Dieser Stress entsteht aus Erzählungen z.B. von Bezugspersonen und deren emotionaler Markierung dabei. So baut der Mensch auch Ereignisse und deren emotionale Bedeutung (wahrscheinlich Spiegelneurone)in die eigene Biographie mit ein, die vor der eigenen Lebenszeit oder ausserhalb des eigenen Erlebnisfeldes stattgefunden haben. Traumatische Erfahrungen hinterlassen auch im Genom Spuren (Epigenetik), die dann vererbt werden können und sowohl Veranlagungen als auch selektive Reiz/Reaktions - Bereitschaftsmuster der Nachkommen ermöglichen, auch wenn keine Erzählungsübertragung stattgefunden hat. Unbewältigte Traumata können also in gravierendem Ausmass an die Folgegeneration übertragen werden und lösen beim Klienten entsprechende Stressbefunde aus. 
Besonders bei Kindern und Enkeln von Überlebenden des Holocaust wurde das transgenerationale Übertragungsphänomen seit Mitte der 60er Jahre offensichtlich, als die nun jungen Erwachsenen der zweiten und dritten Generation vermehrt therapeutische Hilfe suchten (Grubrich - Simitis 1979;Rosenthal 1997)

Spiegelgefühle

Wir "spiegeln" die Gefühle anderer Menschen über Spiegelneurone (besondere Zellen im Gehirn).
Sie aktivieren im Gehirn ein eigenes motorisches Schema, und zwar genau dasselbe, welches zuständig wäre, wenn er die beobachtete Handlung selbst ausgeführt hätte. Der Vorgang der Spiegelung passiert simultan, unwillkür­lich und ohne jedes Nachdenken. Von der wahrgenomme­nen Handlung wird eine interne neuronale Kopie hergestellt, so, als vollzöge der Beobachter die Handlung selbst. Ob er sie wirklich vollzieht, bleibt ihm freigestellt. 

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)

Klinische Psychotrauma- Therapie, die von der Psychologin Francine Shapiro begründet wurde. Auch beim EMDR führt der Therapeut den Blick des Patienten mit Handbewegungen. Shapiro entwickelte die Methode, kurz nachdem sie bei John Grinder, dem Mitbegründer des NLP, als Assistentin arbeitete. EMDR wurde für den klinischen Bereich sehr gut erforscht und gilt als wirksame und anerkannte Therapiemethode.Aus dieser Methode wurde später die wingwave® - Methode entwickelt.

Belegte Wirksamkeit wingwave®

Die Wirksamkeit von wingwave wurde in verschiedenen wissenschaftlichen Studien an der Universität Hamburg, der Medizinischen Hochschule Hannover sowie der Sporthochschule Köln beforscht und nachgewiesen.

 

Der Verein „Bahnungsmomente – Moments of Switch“ informiert fortlaufend über weitere Forschungsvorhaben zu wingwave® und weiteren Kurzzeit-Coaching-Verfahren.


Mehr über die wingwave®- Methode

Videoerläuterungen und Life-Demos u. a. mit der Begründerin der Methode, der Hamburger Diplom-Psychologin Cora Besser-Siegmund: